Energiemonitoring in der Heizungs- und Sanitärtechnik zur Energieeffizienzsteigerung

Energiemonitoring in Heizungs- und Sanitärtechnik – was erreicht werden kann

Projektdauer: Oktober 2024 – September 2026
Durchführende Institution: HTWK Leipzig, Institut Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik

https://ing-egu.htwk-leipzig.de/forschung/energiemonitoring-heizungs-sanitaertechnik

Ziel & Motivation

In vielen Gebäuden sind Heizungs- und Sanitärsysteme bislang isoliert betrachtet worden: Technische Anlagen, Nutzerverhalten und Gebäude selbst wurden meist getrennt optimiert. Doch das größte Einsparpotenzial liegt oft im Zusammenspiel dieser Komponenten. Beim HTWK-Projekt wird genau hier angesetzt: Durch kontinuierliches Energiemonitoring sollen reale Betriebsdaten gesammelt und analysiert werden, um Effizienzsteigerungen zu ermöglichen. 

Wichtige Untersuchungsbereiche

Wärmepumpentechnik unter realen Bedingungen: Es wird analysiert, wie Heizsysteme (insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpen) tatsächlich arbeiten – nicht nur nach Herstellerangaben, sondern im Zusammenspiel mit Nutzerverhalten und variierenden Bedingungen. Ziel ist es, bessere Jahresarbeitszahlen und niedrigere Betriebskosten zu erreichen. 

Trinkwasserhygiene & Warmwasserinstallation: Überwachung der Temperaturverläufe, Vermeidung von Übertemperaturen und Legionellenrisiken, Umgang mit Stillstandszeiten und hydraulische Abgleiche. 

Regenwasserabführung und Gebäudeschutz: Integration von Regenwasserableitungssystemen zur Vermeidung von Schäden durch Starkregen und unzureichende Dachentwässerung. 

Was bringt das Monitoring konkret?

Nachweisbare Effizienzsteigerung durch Optimierung der Betriebsweise von Wärmepumpen (COP / Jahresarbeitszahl)

Reduktion der Betriebskosten und Einsparung bei Energieverbrauch und Warmwasserbereitung

Sicherheit & Gesundheit: Sicherstellung hygienischer Bedingungen im Trinkwasser, Vermeidung von Legionellengefahr

Nachhaltigkeit & gesetzliche Vorgaben: Unterstützung bei der Umsetzung des Gebäudeenergiegesetzes 2024, Förderung erneuerbarer Energietechnik

Warum unsere Sensoren der Schlüssel zur Effizienz sind

Energiemonitoring in Heizungs- und Sanitärtechnik – Effizienz sichtbar machen

Durch unsere Partnerlösungen können Heizungs- und Sanitärsysteme nicht nur installiert, sondern auch laufend überwacht und optimiert werden. Projekte wie das Energiemonitoring an der HTWK Leipzig zeigen, wie viel Potenzial in der kontinuierlichen Datenerfassung steckt.

Typische Einsatzfelder unserer Sensoren

Heizungsanlagen & Wärmepumpen: Erfassung von Vor- und Rücklauftemperaturen, Betriebszeiten und Leistungsdaten. So wird sichtbar, ob die Anlage effizient arbeitet – oder wo Energie verloren geht.

Trinkwasserhygiene: Überwachung kritischer Temperaturen zur Legionellen-Prävention und Sicherstellung hygienischer Bedingungen in Warmwassersystemen.

Gebäudeschutz: Sensorbasierte Überwachung von Regenwasser- und Abflusssystemen, um Schäden durch Überlastung oder Verstopfung frühzeitig zu erkennen.

Der Mehrwert für unsere Kunden

Nachhaltige Energieeinsparung: Monitoring zeigt, wo Heizsysteme verbessert werden können – und spart dauerhaft Kosten.

Sicherheit & Gesundheit: Frühwarnung bei hygienischen Risiken und Anomalien.

Rechtssicherheit: Unterstützung bei der Einhaltung von Vorgaben wie dem Gebäudeenergiegesetz 2024.

- Mit unseren Partnerprodukten erhalten Sie eine skalierbare Lösung, die den Betrieb von Gebäuden effizienter, nachhaltiger und sicherer macht.

Connect to Transform

Was ist „Connect2Transform (C2T)“?

 

Connect2Transform (C2T) ist ein Forschungsprojekt, koordiniert vom Steinbeis Innovationszentrum energieplus an der TU Braunschweig, mit Beteiligung von Partnern aus Wissenschaft, Stadt und Wirtschaft.

https://connect2transform.org/infos/

Projektziele & Inhalte:

In der Bahnstadt Braunschweig (ca. 300 Hektar) wird ein Reallabor eingerichtet, um die Transformation der städtischen Wärme- und Kälteversorgung voranzutreiben. 

Entwicklung und Erprobung technischer und digitaler Lösungen: Großwärmepumpen, Abwasser-Wärmepumpen, saisonale Wärmespeicher, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, smarte Steuerungskomponenten u. a.

Ziel ist Klimaneutralität der Wärmeversorgung und Modelle, die auf andere Quartiere übertragbar sind. 

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Laufzeit etwa von Oktober 2024 bis Oktober 2027.

Partner & Akteure:

TU Braunschweig und Institute (z. B. Städtebau, Hochspannungstechnik, Entwurfsmethodik) sowie RWTH Aachen. 

Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Technologie-Firmen. Darunter ist auch eure Firma, AB Sensor GmbH – ihr seid Produktpartner bei C2T. 

Unsere Rolle im Projekt Connect2Transform

Einsatzbereiche unserer Sensorlösungen in C2T:

  • Smarter Betrieb großer Wärmepumpen & Wärme-/Kältenetze
    Sensoren messen Parameter wie Vorlauf-/Rücklauftemperaturen, Leistungsdaten, Betriebszeiten und helfen mit, die Betriebsführung zu optimieren und Effizienzverluste aufzudecken.
  • Trinkwasser- und Abwasserwärmepumpen
    Temperaturüberwachung, Durchflussmessung, Feuchte- und Hygienekontrolle – damit Warmwasserbereitung sicher, effizient und hygienisch abläuft.
  • Integration in digitale Steuer- und Regelungssysteme
    Unsere Sensorik kann Daten liefern, die in Smart-Grid/IoT/GA/GLT-Systeme eingebunden werden (z. B. via Modbus, BACnet, MQTT), um Echtzeit-Monitoring und automatisierte Regelung zu ermöglichen.
  • Monitoring für Nachhaltigkeit & Klima-ziele
    Durchgängige Datenerhebung ermöglicht die Dokumentation von CO₂-Einsparungen, Effizienzsteigerungen und ist wichtig für Berichtspflichten, Fördermittel oder gesetzliche Nachweise.

Mehrwert, den unsere Kunden aus C2T-Lösungen ziehen können:

  • Messbar effizienter Betrieb: Weniger Energieverluste, optimierte Laufzeiten, besserer Wirkungsgrad.
  • Höhere Betriebssicherheit & Hygiene: Frühzeitige Erkennung von Anomalien, klare Temperaturführung, Schutz vor Schäden oder hygienischen Risiken.
  • Zukunftsfähigkeit & Skalierung: Unsere Produkte sind modular und offen – passend für Projekte wie C2T, wo Erweiterungen, Vernetzung und Integration zentral sind.
  • Dokumentation & Transparenz: Datenbasis, die bei Förderprogrammen, gesetzlicher Regulierung oder für Nachhaltigkeitsberichte benötigt wird.

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